Eine katholische Schule


  - und dies ist die Niels-Stensen-Schule - hat im Unterricht und über den Unterricht hinaus eine besondere Verpflichtung.

Achtung, Wohlwollen und Vertrauen sind Grundhaltungen, die wir von allen Schulen erwarten können. Eine katholische – und allgemein: eine christliche – Schule baut auf Fundamenten, die über diese Tugenden hinausgehen. Wir sehen den einzelnen Menschen in seinem Geschaffensein, das für jeden Einzelnen von uns eine Bedeutung und einen Sinn hat, die über das Leben des Einzelnen hinausweisen.

Darum ist der Schulalltag eingebettet in Ereignisse und Rituale, die die Seelenkräfte der uns anvertrauten Kinder stärken: gemeinsame Gottesdienste, Religionsunterricht, Gebete, Morgenkreise am Montag-Morgen, Abschlusszeit am Freitag, Zeiten der Besinnung auch außerhalb des geregelten Unterrichts.

Zu unserer Unterstützung arbeiten in unserer Schule ein Seelsorger und eine Sozialpädagogin.

Die Niels-Stensen-Schule in Schwerin


 ist eine vom Land Mecklenburg-Vorpommern anerkannte Ersatzschule. Dieser Status stattet die Schule mit allen Rechten und Pflichten einer staatlichen Schule aus. Nach nunmehr fünf Jahren haben die Schüler der 10. Klassen die Abschlussphase der Sekundarstufe I erreicht. Mit der Mittleren Reife oder mit dem Übergang in die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe ist die Mittelstufe beendet..

In Klassen 5 bis 10 - und ab 2012 auch in der gymnasialen Oberstufe - unterrichten wir in kleinen Gruppen (zur Zeit höchstens 24 Schüler) sowie in Teilgruppen, die unsere Schüler in ihrer Lernarbeit stärken sollen.

Wir beginnen in der 5. Klasse mit dem Englischunterricht und erweitern den Unterricht in der zweiten Fremdsprache Französisch ab der Klasse 7 (Pflicht im Gymnasium, - wenn möglich auch in der Regionalschule).

Den Unterricht in Latein beginnen wir in der 9. Klasse.

Die Entscheidung über die Zugehörigkeit zum Gymnasium oder zur Regionalschule wird zum Ende der 6. Klassenstufe nach mehreren Beratungs- und Beurteilungsschritten gefällt.

Fächerorientierte Schwerpunkte können mit Beginn der 7. Klassenstufe gewählt werden, sofern die entsprechenden Angebote von uns vorgehalten werden können. Auch wenn die Niels-Stensen-Schule nun weiter wachsen wird, wird sie naturgemäß überschaubar sein: als vollausgebaute Schule wird sie in den Sekundarstufen nicht mehr als 400 Schüler haben – und nicht mehr als vier Klassen je Klassenstufe.

Regionalschule und Gymnasium


 bilden eine Einheit und sind nach einem gemeinsamen pädagogischen Programm geordnet. Die 5. und 6. Klassen bilden ohnehin eine schulpädagogische Einheit; die Lehrkräfte der Schule bilden ein Kollegium; Übergänge aus der Regionalschule in das Gymnasium sind mit bestimmten Voraussetzungen möglich.

Um die Gemeinschaft in unserer Schule auch praktisch zu verwirklichen, veranstalten wir die „Tage der ethischen Orientierung“, gemeinsame Gottesdienste, weiterführende schulische Projekte und die Arbeitsgemeinschaften, in denen Schüler unterschiedlicher Klassen und verschiedenen Alters zusammenkommen.

Unsere gymnasiale Oberstufe wird naturgemäß klein sein, so dass eine intensive Vorbereitungsphase für das Abitur erwartet werden kann.

Auch für die Schüler, die die Mittlere Reife anstreben, bleiben wir in einem übersichtlichen Rahmen, der uns ermöglicht, jeden einzelnen Schüler bestmöglich zu unterstützen.

Der ganze Tag


 soll nicht der Schule gehören. Doch haben unsere Schüler die Möglichkeit, im Rahmen der Arbeitsgemeinschaften und in den Studienzeiten ihre Zeit in der Schule (im allgemeinen bis 15.30 Uhr) sinnvoll und förderlich zu verbringen. Die Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften ist verbindlich. In den Studienzeiten stehen Lehrer zur Unterstützung zur Verfügung.

Den einzelnen Schüler


 nach Maßgabe seiner Anlagen zu fördern, ist der Niels-Stensen-Schule eine wesentliche Aufgabe. Daher werden auch sonderpädagogische Fördermodule eingerichtet, die von einer hierfür qualifizierten Lehrkraft gestaltet werden.

Leistungsstarken Schülern gilt ebenfalls unsere besondere Aufmerksamkeit. Dennoch bleibt wesentlich, dass wir allen uns anvertrauten Schülern gerecht werden und sie auf ihrem Weg durch die Schule unterstützen.

Unsere "neue" Schule


 wird zum kommenden Jahr ihre Pforten öffnen: wir ziehen zurück in die Feldstadt. Dann ist die Niels-Stensen-Schule in der Trägerschaft der Berno-Stiftung eine Schule auf ein und demselben Schulgelände – beginnend mit der Klasse 1 und weiterführend über die Mittelstufe zur Berufsreife, zur Mittleren Reife und schließlich zum Abitur.

Die Arbeit in der Niels-Stensen-Schule


 ist geprägt von Erwartungen, die wir an uns und an unsere Schüler stellen.

Wir erwarten von unseren Schülern, dass sie sich einfügen in die besondere Schulgemeinde der katholischen Niels-Stensen-Schule. Wir – das Kollegium der Schule – werden über obligatorischen Unterricht hinaus unsere fachlichen und pädagogischen Möglichkeit im Rahmen von Fach- und Leistungs-Differenzierungen einsetzen, um die Anlagen und Möglichkeiten jedes einzelnen Schülers bestmöglich zu entfalten. Dazu dient insbesondere Unterricht nach den Grundsätzen des Marchtaler Plans, der Wochenplanarbeit, freie Stillarbeit und fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht zu einem einheitlichen Ganzen aufbaut.

Erziehung und Bildung aus christlicher Haltung


 sind der Kern unserer pädagogischen Arbeit, die allen Kindern offensteht: ob katholisch, ob evangelisch, ob ohne kirchliche Bindung. Wir erwarten „nur“ eine klare Entscheidung, mit der sich Eltern nicht nur für ein oder zwei Jahre verpflichten; denn unsere Arbeit ist auf lange Zeit angelegt. Darüber werden wir gegebenenfalls mit den interessierten Eltern und Kindern sprechen. Zur Verpflichtung gehört unter anderem, dass alle unsere Schüler am Religionsunterricht teilnehmen.