Besuch im Max-Samuel-Haus


Denkstein-Spaziergang der vierten Klassen

Die Klassen 4a und 4b der Don-Bosco-Grundschule waren am 5. und 6. 11.2018 im Max-Samuel-Haus am Schillerplatz. Dort hat Frau Katschke viel über die jüdischen Menschen, die in Rostock gelebt haben, erzählt. Bei einem Rundgang hat sie uns Denksteine von verstorbenen Juden gezeigt, die in Konzentrationslagern umgebracht wurden. Auf dem Weg hat uns Frau Katschke auch den Gedenkstein von der zerstörten Synagoge gezeigt. Zum Schluss des Denksteinspaziergangs haben wir den Juden-Friedhof im Lindenpark besucht.

Für uns war es sehr interessant, mehr darüber zu erfahren, was mit den jüdischen Menschen hier in Rostock passiert ist.

Ludwig, Theodor, Leopold aus der Klasse 4b


Gedenken an die getöteten Juden in Rostock

Am Samstag, dem 10.09.2018, fand in der Augustenstraße an der Stele der ehemaligen Synagoge eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der Novemberpogrome 1938 in Rostock statt. Die Klasse 4a war zu der Veranstaltung eingeladen und durfte die Namen der durch die Nationalsozialisten getöteten Juden verlesen. Die meisten Juden starben in Theresienstadt

und in Auschwitz. Getötet wurden ungefähr 75 Rostocker Juden. Die Veranstaltung wurde von der Jüdischen Gemeinde in Rostock, der Stadt Rostock und dem Max-Samuel-Haus organisiert. Die heutige Synagoge steht ebenfalls in der

Augustenstraße. Zum Schluss hat die Klasse 4a das Lied „Hevenu shalom" angestimmt und gesungen.

Christian und Felix K., 4a