Sprachenprofil und Wahlplichtbereich


In der Niels-Stensen-Schule bieten wir folgende Wahlpflichtfächer an:

Die Schüler/innen der 6. Klassen entscheiden sich im 2. Halbjahr

a) entweder für die Sprache Latein oder Französisch (jeweils vierstündig)  im Gymnasialzweig ab Klasse 7. Hier ist die 2. Fremdsprache Hauptfach und wird bis Klasse 10 einschließlich belegt.

b) oder für Französisch (vierstündig) bzw. zwei Alternativfächer in der Regionalen Schule. Momentan werden im Wahlpflichtbereich der Regionalen Schule in der Regel Hauswirtschaftslehre, Werken und Darstellendes Spiel angeboten. Französisch im Regionalschulzweig kann jeweils nach Klasse 7, 8 oder 9 wieder abgegeben werden zugunsten der Alternativfächer. Es ist kein Hauptfach.

Die Schüler/innen der 8. Klassen des Gymnasiums entscheiden sich im 2. Halbjahr

a) entweder für die dritte Fremdsprache Spanisch (vierstündig, kein Hauptfach)

b) oder für zwei Alternativfächer (jeweils zweistündig). Momentan wird eine Auswahl aus den Fächern Philosophie, Darstellendes Spiel und "Jugend debattiert" angeboten.

Latein und Französisch ab Klasse 7


Soll ich Latein oder Französisch lernen?? Für die Schüler/innen - und auch für die Eltern -  ist dies oft eine schwierige Frage. Helfen können dabei vielleicht folgende Informationen zu den Fächern und eine Übersicht "Für wen ist Latein eher geeignet? Für wen ist Französisch eher geeignet?". Alle Sechstklässler/innen gewinnen im Rahmen einer Schnupperstunde einen kleinen Einblick in Latein und Französisch.

Französisch: Sowohl für das zukünftige Erwerbsleben in einer globalisierten Welt als auch für eine entspannte Kommunikation während der Ferien in einem französischsprachigen Land bildet das Erlernen der französischen Sprache und die dadurch erworbenen Kenntnisse eine ideale Grundlage nach der ersten Fremdsprache Englisch. Denn Französisch wird auf allen Kontinenten gesprochen und Frankreich bleibt - nach Anzahl der Besucher - das beliebteste Reiseziel aller Nationen (sieh: de.statista.com, Umfrage 2017).

Latein: Im Lateinunterricht lernen Ihre Kinder eine Sprache, mit der sie sich mehrere Tausend Jahre alte, faszinierende Texte erschließen können. Darin treffen sie auf viele Themen, die auch heute noch aktuell sind. So werden sie angeregt, sich auch über sich und ihr eigenes Leben Gedanken zu machen. Beim Entdecken der Antike treffen die Schüler/innen auf die Wurzeln unserer europäischen Kultur. Darüber hinaus setzen sie sich im Lateinunterricht intensiver mit dem System 'Sprache' allgemein auseinander und entwickeln - vor allem beim Übersetzen lateinischer Texte - ein besseres Verständnis für die deutsche Sprache.

Wahlpflichtfächer ab Klasse 9 des Gymnasiums


Ab Klasse 9 bieten wir in der Niels-Stensen-Schule Spanisch als dritte, freiwillige Fremdsprache an, die bei ausreichender Nachfrage auch in Klasse 11 und 12 angeboten wird und Prüfungsfach sein kann.

Spanisch als Weltsprache

Wer Spanisch wählt, der erleichtert sich den Zugang zu einem großen Teil der Welt. Als Weltsprache wird Spanisch von einer halben Milliarde Menschen in über 30 Ländern gesprochen. Ihr müsstet aber gar nicht bis nach Argentinien fliegen, um euer Spanisch auszuprobieren. Selbst hier in Schwerin wächst dank eines zusammengewachsenen Europas die spanische Gemeinschaft Jahr um Jahr. Wenn ihr Lust habt euch sprachlich und kulturell neue Teile unserer Welt zu erschließen, dann wählt Spanisch! - ¡Vamos!

Augenblicklich bieten wir alternativ zu Spanisch eine Auswahl aus folgenden Fächern an:

a) Philosophie. Philosophie kann bei genügend großem Interesse in 11 und 12 angeboten werden und, wenn in Kl. 10 mindestens ein Halbjahr Philosophie belegt wurde, auch als Prüfungsfach gewählt werden

b) Darstellendes Spiel. Dieses Fach kann bei ausreichender Nachfrage und Kapazitäten als Fach in der Oberstufe (11/12) weitergeführt werden.

c) Jugend debattiert. Dieses noch neue Fach ist momentan für Klasse 9 und 10 vorgesehen.

Alle Fächer werden im Rahmen einer Schnupperstunde oder einer Infoeinheit den Achtklässlern/Achtklässlerinnen im Gymnasialzweig vorgestellt.

Worum geht es in den Fächern?

Philosophie - Staunen, fragen, Antworten suchen

Schillers etwas umgewandelte Eingangsfrage richtet sich auf Zweck und Ziel des Philosophieunterrichtes. Philosophieren heißt: Staunen - Fragen - Nachdenken – Zweifeln – Weiterdenken- Infragestellen – Antworten suchen. Und dieser Plural ist durchaus Programm, denn wenn man sich auf unerforschtes Gebiet begibt, können viele Wege die richtigen sein
Durch diese Schlaufen gewinnen Jugendliche Zutrauen zu ihrem eigenen Denken und Freude daran, die Tragweite ihrer Gedanken und Vorstellungen in verschiedenen Situationen zu erproben.
Wir werden im Philosophie-Unterricht Themen ergründen, die teilweise bis heute immer wieder neue Fragen aufwerfen, dabei kontroverse Meinungen auf ihre Schlüssigkeit überprüfen, uns im eigenen Argumentieren üben und uns dabei ganz nebenbei den Grundfragen der Menschheit widmen: Was ist der Mensch? Was darf ich hoffen? Was kann ich wissen? Was soll ich tun?

Darstellendes Spiel - Handlungsmuster erkunden

Das Darstellende Spiel bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, durch
"Probehandeln" Handlungs- und Verhaltensmuster für ihre eigene Wirklichkeit zu
erkunden und zu überprüfen.
Theatrale Grundlagen wie: Körper- und Stimmtraining, die Wahrnehmung des Raumes und der Gruppe, Improvisationsübungen, sowie Theatertheorie (Aufbau einer Szene, Entwicklung einer Rolle...) sind Bestandteile des Warm-ups in jeder Theaterzeit und Grundlage für die Inszenierung eines Theaterstückes. Das Thema des Stückes bzw. den Text wählt die Theatergruppe aus.
Neben dem selbständigen Arbeiten lernen die Schülerinnen und Schüler in diesem Kurs Selbstwahrnehmung und Verantwortung für sich und die Gruppe zu übernehmen.

Jugend debattiert – mit anderen etwas bewegen

Wer reden kann, kann gemeinsam mit anderen etwas bewegen.
Bei Jugend debattiert kann man lernen, wie man dabei sicher und überzeugend auftritt, sodass man im Austausch mit anderen Position beziehen und in der Gesellschaft mitreden kann. Sich im Reden zu üben, nützt nicht nur bei Vorträgen in der Schule und bei Entscheidungen, sondern auch später im Studium und Beruf. Deshalb dreht sich eine Debatte auch immer um Fragen, die die Gemeinschaft betreffen.





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