Studienfahrt der 12. Klasse nach Wien

Vom 6. bis 11. September machten sich die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse auf zur Studienfahrt nach Wien.

Am 6. September 2026 begann unsere Studienfahrt nach Wien. Wir haben uns am Schweriner Hauptbahnhof getroffen und fuhren über Hamburg mit dem Nightjet nach Wien. Unser Zug hatte zwar zwei Stunden Verspätung und die Nacht war ziemlich unruhig, trotzdem war die Fahrt für uns etwas Besonderes. Am nächsten Tag gab es sogar Frühstück im Zug (zwei Brötchen).

Am Montag kamen wir in Wien an und stellten unsere Sachen in dem Hostel ab. Danach startete unsere Stadtführung mit zwei Stadtführern. Wir besichtigten den Stephansdom, die Hofburg und die Spanische Hofreitschule. Besonders eindrucksvoll fanden wir die Lipizzaner in der Spanischen Hofreitschule. Auch die spannenden Gassen Wiens fanden wir interessant. Besonders beeindruckend war für uns zu erfahren, dass es sogar eine sogenannte Todesgasse gibt. Außerdem lernten wir viele Wiener Spezialitäten kennen. Uns wurde ganz herzlich empfohlen, im Café Sacher die berühmte Sacher-Torte mit Schlagobers (Schlagsahne) zu probieren. Dabei lernten wir viel über Wien und seine Sehenswürdigkeiten.

Am Dienstag besichtigten wir das Schloss Belvedere. Am meisten gefiel uns das Gemälde „Napoleon beim Überschreiten der Alpen am Großen Sankt Bernhard“. Viele von uns stellten sich vor das Gemälde und machten Fotos. Danach schauten wir uns die Karlskirche und das Hundertwasser Museum an. Dort gab es viele ungewöhnliche Kunstwerke, die nicht jeder verstanden hat. Dadurch wurde man frei bei der Interpretation.

Am Mittwoch besuchten wir die Universität Wien. Interessant fanden wir, dass dort fast alle Studiengänge vertreten sind. Außerdem ist die Universität über ganz Wien verteilt, dadurch wirkt sie sehr groß und vielfältig. Zum Mittagessen gingen wir auch in eine Universitätsmensa, wo wir gegessen haben. Das Essen dort war für uns überraschend lecker und hat uns sehr gut geschmeckt.

Am letzten Tag erkundeten wir einen ökologischen Stadtteil. Dort haben wir gelernt, warum es hier wenige Autos, große Gehwege und viele Radwege gibt. Auch der See und die nachhaltige Planung waren spannend. Am Ende haben wir noch Zeit gehabt, Wien mit unseren Freunden zu erkunden. Dann holten wir unsere Koffer und fuhren zurück nach Schwerin.

Für uns war die Fahrt mehr als nur eine Studienfahrt. Wir haben Wien gesehen, viel gelernt, gelacht und gemeinsame Erinnerungen gesammelt. Am Ende wollte eigentlich niemand, dass es schon vorbei war.